Wie sicher ist die Federwiege?


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Bei unseren Neugeborenen ist die Sorge um mögliche Gefahren natürlich besonders hoch. Im Alltag lauern ausreichend Gefahren, da muss man sich nicht zusätzliche Risikofaktoren ins Haus holen.

Wie sicher ist eine Federwiege? – Bei richtiger Handhabung und beachtung aller Hinweise, ist die Federwiege ein absolut sicherer und gemütlicher Rückzugsort für Neugeborene und Kleinkinder.

Unfall-Szenarien mit der Federwiege

Ausnahmslos alle Eltern haben eine Unfall-Anekdote ihres Kindes die mit den Worten “so blöd kann man garnicht denken” endet.

Man muss sich immer bewusstsein, dass die Neugeborenen auf ihren Entdeckungsreisen auch mal auf die Nase fallen. Deswegen muss man nicht ängstlich, sondern vielmehr achtsam sein und sich immer über gewissen Risiken im Klaren sein.

Hier sind einige Gefahren, die mit Federwiegen in Verbindung gebracht werden.

Kann ein Baby aus der Wiege fallen?

Ja, natürlich. Genau so wie es aus dem Kinderbett oder vom Sofa fallen kann, wenn Sie nicht achtsam sind. Eine Federwiege ist ein Möbelstück, aber Ihr Neugeborenes sollte nie unbeaufsichtigt bleiben.

In den ersten Monaten sind sie recht unbeweglich und die Gefahr ist gering. Wenn sie mit 5-7 Monaten aktiver werden, werden die Kleinen viel ausprobieren und eine Federwiege sieht in Kinderaugen sicher verlockend aus. Im Idealfall haben Sie unter der Wiege noch ein Kissen oder eine kleine Matratze, damit hier ausreichend geübt werden kann.
Denn das selbständige “Einsteigen” erfordert viel Kraft und einen gut trainierten Gleichgewichtssinn.

Kann sich mein Kind strangulieren? 

Das sicher schlimmste Szenario ist, das sich ihr Neugeborenes an der Federwiege erwürgt. Leider lassen sich nie alle Szenarien vorhersehen. Deswegen lassen Sie ihr Neugeborenes bitte nie oder nur für (ganz) kurze Zeit alleine. 

Ansonsten befindet sich keine Bauteile an der Wiege bei der diese Gefahr ausgeht. Höchstens die Schlaufen am Querholz, diese sind im Idealfall fest mit dem Holz verbunden. An die Aufhängung kommen Neugeborene nicht ran, hier besteht keine Gefahr.

Plötzlicher Kindstod in der Federwiege

Bis heute gibt es keine konkreten Zusammenhänge bzw. eine spezielle Ursache für den plötzlichen Kindstod. Oft ist es eine Verkettung von Umständen, die zu diesem Horrorszenario führen.

Die Federwiege hilft sogar dabei, einige vermutete Ursache zu umgehen. Dazu zählen:

Schlafen auf dem Bauch

Durch die Form der Wiege, ist die Rückenlage einfach am bequemsten. Sollten Sie sich auf den Bauch drehen, ist das meist so unbequem, dass die kleinen davon erwachen.

Natürlich gibt es Kinder, die die Bauchlage einfach bevorzugen. Man kann das „antrainieren“, aber wenn das nicht funktioniert , ist die Federwiege vielleicht nicht die beste Wahl.

Gute Luftzirkulation 

Die Stoffe sollten nicht gebleicht oder chemisch bearbeitet oder gefärbt sein, denn auch durch das Einatmen kann Ihr Baby schädliche Stoffe aufnehmen. Die meisten Hersteller nutzen 100% nachhaltige Baumwolle für die Federwiege sowie unlackiertes Holz oder Jute. Auch die Matratze der Federwiege sollte aus natürlichen und nachhaltigen Stoffen sein. Empfehlenswert sind dabei vor allem Matratzen aus Schafswolle, die durch den Stoff Lanolin wie natürliche Temperaturregler wirken. Im Winter konservieren sie die Wärme, im Sommer die Kühle, sodass Sie für Ihr Baby auch keine extra Decke benötigen.

Wattierte Matratzen dagegen können dazu führen, dass zu viel Wärme abgegeben wird und Ihr Baby überhitzt wird. Das sollten Sie möglichst vermeiden.

Der Atmungsaktive Wiegenbeutel sorgt für ein angenehmes Klima und ausreichend Sauerstoff. Bitte hängen Sie nichts über die Wiege und lüften Sie regelmäßig und ausreichend.

Kinder in der Nähe lassen

Mit einer Federwiege sind Sie mobil und können Ihr Neugeborenes mit einem Gestell neben Ihrem Bett platzieren. 

Was Sie außerdem beachten sollten:

  • Keine Gegenstände und Spielzeuge im Bett
  • Keine Decke verwenden (höchstens einen Schlafsack)
  • Keine Kopfbedeckung
  • Schnuller, wenn erwünscht
  • Nicht rauchen
  • Stillen um Infektionen vorzubeugen

Federbruch

Dies ist wahrscheinlich die größte Gefahr, die aber auch sicher oft auf falsche Handhabung zurückzuführen ist. Achten Sie zum einen unbedingt auf die Bedienungsanleitung und mögliche Hinweise. Ansonsten sollte bei der Aufhängung ein Drehglied vorhanden sein, um die Drehung um die eigene Achse ermöglicht. Wenn diese dieses Glied nicht vorhanden ist, geht diese Belastung auf die Feder und dafür ist sie nicht dauerhaft ausgelegt. 

Auch wenn man das alles beachtet, kann es einfach zu Materialermüdung kommen, das lässt sich einfach nicht vermeiden. Für diesen Fall sollte ein Sicherheitsseil vorhanden sein. Dieses verbindet die Befestigung (Decke, Türrahmenklammer, Gestell etc.) mit dem Wiegenbeutel. Sie ist länger als die Feder und im normalen Betrieb freischwingend. Sollte die Feder brechen bewahrt sie die Wiege vor dem Absturz. Hier sollte man darauf achten, dass das Seil nicht aus Metall ist, da es sonst zu Schleifgeräuschen kommt.

Zusätzlich kann man ein Kissen unter der Hängewiege platzieren.

Federwiege mit TÜV

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Wenn es ums Thema Sicherheit geht, suchen viele nach einem TÜV-Siegel und dieses Zertifikat ist natürlich auch wünschenswert. Allerdings muss das nicht bedeuten, dass Produkte ohne TÜV gleich schlechter sind, es wurde nur nicht offiziell bestätigt.

Das Problem mit dem TÜV Zertifikat ist der hohe finazielle Aufwand. Viele Federwiegen-Hersteller sind kleine selbstgegründete Unternehmen ohne große wirtschaftliche Maschenerie im Hintergrund. Hier sind die Kosten für eine Prüfung durch den TÜV oft einfach zu hoch. Diese Problem kennen auch andere Industriezweige, beispielsweise die Tuningszene im KFZ-Bereich.


Warum eine Federwiege sinnvoll und sicher ist

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In den ersten drei Lebensjahren ist das Fördern der Kleinkinder und Babys eine wichtige Basis für das Anregen der kindlichen Entwicklung. Babyhängematten sind in der Lage bei der frühkindlichen Entwicklung wichtige Bereiche wie das Gleichgewichtsgefühl, die Fuß-, Handkoordination oder die fünf Sinne positiv zu beeinflussen. Der Stressfaktor mit kleinen Babys und Kindern ist sehr hoch, denn gerade in der ersten Zeit nach der Geburt muss man sich aneinander gewöhnen und einen geregelten Tagesablauf finden. Schlaflose Nächte und Probleme wie zum Beispiel durch Koliken stellen eine große Belastung dar. Weitere Infos zu diesen Themen finden Sie hier.

Das erholsame Schlafen hilft Kindern und Babys erlebtes zu verarbeiten und ist für Ausgeglichenheit sehr wichtig. Eine Hängematte bietet die Möglichkeit den Kleinsten ein hohes Schlafkomfort zu bieten. Dieser Schlafkomfort ermöglicht nicht nur ein entspanntes Einschlafen, sondern auch eine verlängerte Tiefschlafphase. Gerade die Tiefschlafphase ist wichtig, um sich erholen und entspannen zu können.

Sicherer Wiegenbeutel

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Die meisten Modelle verfügen über erhöhte Seiten, sodass einem Herausfallen vorgebeugt wird. Federwiegen für Kleinkinder verfügen oft über Gurte die eingesetzt werden um Kinder abzusichern. Das Festschnallen ist gerade bei Lebhaften Kinder wichtig, denn die Schaukelbewegungen verleiten dazu den ganzen kleinen Körper einzusetzen.

Sichere Montage

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Doch nicht das darin Liegen oder Festschnallen ist ein wichtiges Thema in dem Bereich Sicherheit. Sondern auch die Befestigung an sich ist von großer Bedeutung. Fast jeder Hersteller von Hängematten bietet zusätzlich zu seinen Produkten passende Befestigungen an. Mittlerweile sind drei Befestigungsarten auf dem Markt die ein sicheres Liegen in einer Hängematte ermöglichen.

Experten raten dazu, Babys und Kleinkinder in der Hängematte nicht allein zulassen. Ob zusätzliche Sicherungen wie ein Gurt notwendig ist, muss jedes Elternteil allein entscheiden. Tatsache ist jedoch, dass Experten dazu raten und das Sprichwort “Vorsorge ist besser als Nachsorge” viel Wahres enthält.

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