Woher stammt die Federwiege?

Als Federwiege bezeichnet man eine Wiege, die über eine spezielle Feder an der Decke befestigt wird oder in einem extra dafür bestimmten Gestell hängt. Diese Aufhängung ermöglicht es, dass die Federwiege in der Minute im Schnitt 60 bis 70 Mal auf und ab schaukelt. Damit entspricht das ungefähr dem Herzschlag der Mama und die meisten Babys fühlen sich in einer Federwiege sofort heimisch.

Babys lieben es, wenn sie geschaukelt werden. Sie können dabei gut einschlafen und schlafen bedeutend fester als in einem herkömmlichen Bettchen. Ihren Ursprung hat die Federwiege ganz sicher schon bei den Naturvölkern vor langer Zeit. Wie Anthropologen herausgefunden haben, wurden damals die Kinder schon in Tücher gebunden und an einem Baum in unmittelbarer Nähe befestigt. Dort waren die Babys nicht nur am sichersten aufgehoben, sondern die leichte Pendelbewegung hatte auch eine besonders beruhigende Wirkung auf die kleinen Zwerge.

Auch damals schon sorgten hohe Seitenwände dafür, dass das Baby dabei ein Gefühl der Geborgenheit hatte. Später ist diese praktische Methode allerdings wieder in Vergessenheit geraten. Jedenfalls so lange, bis eine findige Neuseeländerin dieses Wissen für sich und ihr Kind neu entdeckte. Aus diesem Wissen ist die moderne Federwiege entstanden. Natürlich ist es nicht bei dieser einen Variante geblieben, sondern es haben sich verschiedene Federwiegen entwickelt. Aber das Prinzip haben alle Federwiegen gemeinsam.

In jeder Federwiege wird das Baby sanft auf und ab geschaukelt und von einer Hülle schützend umgeben. Wer schon einmal beobachtet hat, wie Babys sich zurechtruckeln wenn sie schlafen wollen, hat dabei ganz sicher auch bemerkt, dass in einem Babybett einfach zu viel Platz vorhanden ist. Oft rutschen Babys so lange in ihrem Bett hin und her, bis sie irgendwo anstoßen. Das kann am oberen Ende mit dem Kopf sein, oder aber unten mit den Füßen. Dabei wird ganz deutlich, dass das Baby eigentlich auch mit einem kleinen Nest zufrieden wäre.

Viele Fachhändler für Babybedarf bieten inzwischen eine Einlage an, die in einem Babybett diesen Zweck erfüllen soll. Bei einer hochwertigen Federwiege besteht dieses Problem erst gar nicht. Die weiche, anschmiegsame Form der Federwiege passt sich hervorragend an die Formen des Babys an. Damit kann sich das Baby ähnlich geborgen fühlen wie im Bauch der Mama. Das Baby kann sich im Inneren der Federwiege vertraut und geborgen fühlen und schwebt trotzdem fast schwerelos in der Luft. Damit hat das Baby gleichzeitig das einengende Gefühl, dass es aus dem Mutterleib schon kennt, aber auch die entsprechende Bewegungsfreiheit um allmählich die Welt in der näheren Umgebung zu erkunden.