Muss man ein Baby in der Federwiege zudecken?

So erstaunlich es auch klingen mag – mit einer Federwiege müssen Sie Ihr Babys tatsächlich nicht mehr zudecken. Das liegt an der einzigartigen Matratze des hängenden Bettchens. Diese wird nämlich mit Schafwolle gefüllt und bekommt anschließend einen Baumwollüberzug verpasst. Schafwolle hat den großen Vorteil, dass sie kaum Keime oder Bakterien aufnimmt. Ein weiterer Bestandteil der Wolle ist Lanolin.

Das ist ein Stoff, der heilend und entzündungshemmend wirkt. Außerdem reguliert Schafwolle Wärme und Feuchtigkeit. Mit diesem Thermoeffekt kühlt die Matratze so im Sommer und wärmt dementsprechend im Winter. Genau aus diesem Grund ist es deshalb auch nicht mehr notwendig, das Baby zuzudecken. Ihre Kleinen können so ganz behutsam an Decken herangeführt werden und empfinden diese nicht mehr als Last.

Am Anfang ist es ohnehin empfehlenswert bei Babys auf Decken zu verzichten. Keine Angst, das Ritual des Zudeckens geht dadurch nicht verloren, Sie ersetzen es in der ersten Zeit einfach nur durch sanftes in den Schlaf wiegen. Um die Federwiege ganz bedenkenlos nutzen zu können, sollten Sie beachten, dass Sie die Matratze der Federwiege nie in der Maschine waschen.

Schafwolle benötigt eine ganz spezielle Pflege mit eigens entwickelten Waschmitteln. Am Besten ist es, die Matratze in die Reinigung zu bringen, wo sie chemisch gereinigt werden kann und so nicht beschädigt wird. Die Federwiege hat aber noch weitere Vorteile. Gerade auf Neugeborene wirkt die Federwiege unglaublich entspannend. Das sanfte Schwingen sorgt dafür, dass den Kleinen Koliken und Blähungen erspart bleiben. Außerdem wird so der Gleichgewichtssinn der Babys geschult.

Eine Federwiege sieht zwar aus wie eine normale Hängematte, hat aber einen eigenen dreidimensionalen Schwingungsmechanismus. Das heißt, sie schwingt nicht nur vor und zurück, sondern auch auf und ab. Das sind genau die Bewegungen, die Schwangere machen, wenn sie über ihren Bauch streichen um das Baby im Bauch zu beruhigen. Eine Federwiege schwingt darüber hinaus etwa 70 Mal pro Minute auf und ab, ähnlich wie der Herztakt.

Für die Neugeborenen ist das Schaukeln in der Federwiege also wie eine Erinnerung an die Geborgenheit im Mutterleib und sie können in der Federwiege viel entspannter schlafen als in einem normalen Bettchen. Für das heranwachsende Baby ist eine Federwiege also die perfekte Schlafumgebung. Die Federwiege stammt übrigens aus Brasilien, dem Land der Hängematten. Schon seit Jahrtausenden wird diese Methode als Bettersatz genutzt, um Babys zu beruhigen und um sie in den wohlverdienten Schlaf zu Schaukeln.

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